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Sachsen steht als Land im Mittelpunkt Europas vor großen Herausforderungen. Die Aufgaben, die wir als Bürgerinnen und Bürger in der Gegenwart zu meistern haben, erscheinen uns groß und umfangreich. Blicken wir in die Geschichte zurück, so stehen wir in einer Kontinuität der Herausforderungen, die wir stets erfolgreich meisterten. In Zeiten steigender Volatilität und Sprunghaftigkeit ist es schwer, langfristige Ziele zu verfolgen.

 

Unsere Familie möchte vor dem Hintergrund ihrer Geschichte einige Gedanken und Impulse setzten, die für ein weltoffenes und zukunftsorientiertes Sachsen stehen sollen. Sich einem so komplexen Spannungsfeld mit dem Versuch von Lösungen zu nähern, kann nur scheitern. Lassen Sie uns damit beginnen, unsere Gedanken zu ordnen und in einen gemeinsamen, offenen Dialog zu übertragen.

 

 

Gesellschaft:
 
Wirtschaft:
Im Idealfall gibt sich eine Gesellschaft selbst einen Rahmen, gibt sich Werte und eine Ordnung, sie strebt nach gemeinsamen Zielen, sie steht für Beständigkeit. Im Zeitalter der Massenmedien wird es zunehmend schwerer, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Besinnung auf eine gemeinsame Identität, die ihren Kern auf Kultur und Kunst zurückführt, ist dafür notwendig und erforderlich.

Jungen Generationen eine Idee von der Vergangenheit Sachsens zu geben, bedeutet auch, sie für ihr Leben zu inspirieren. Der greifbare kulturelle Nachlass in unseren herausragenden Museen unseres Freistaates sollte Ausgangspunkt für ein neues gesellschaftliches Selbstverständnis sein.

 

  Wirtschaft  und Gesellschaft beeinflussen sich immer stärker, Lebensräume durchdringen sich über Kontinente hinweg in fast vollkommener Transparenz. Es gilt, Unternehmergeist zu stärken, jungen Menschen eine ausgezeichnete Ausbildung zu ermöglichen, sie zu motivieren, in Sachsen zu arbeiten und zu leben und sich unternehmerisch zu engagieren.

Wirtschaft darf kein Werkzeug materieller Bedürfnisbefriedigung sein, sie muss moralisches Abbild einer intakten und verantwortungsbewussten Gesellschaft werden.

 

Kultur & Kunst:   Forschung und Wissenschaft:
 

Kunst und Kultur waren die nachhaltigsten Investitionen Sachsens. Keine Generation konnte dauerhafteres Zeugnis ihres Bewusstseins hinterlassen, als in zeitlosen Kunstwerken von Weltrang.

Schauen wir auf die Exponate der Sammlungen unseres Freistaates, so sehen wir hinter dem Glanz auch jene glühende Entschlossenheit, mit der es einstmals gelang, aus dem Wenigen des Wertvolle, das Ewige zu formen. Nehmen wir uns ein Beispiel, formen auch wir in alter sächsischer Tradition aus dem scheinbar unwichtigen das Große, facettenreich und einzigartig - denn selbst ein Kirschkern kann in Sachsen 185 Gesichter zeigen!

 

Die Wissenschaft der Neuzeit half Grenzen zu überwinden. Sie ermöglichte die Steigerung von Lebensqualität und das systematische Erreichen unglaublicher Fortschritte.

Sachsen ist heute ein Wissenschaftsstandort von europäischer Dimension. Dennoch gilt es zu fragen, was darf Wissenschaft und wem soll sie dienen? Forschung und Wissenschaft müssen in erster Linie Menschenrechte sichern. Sie müssen nachhaltig wirken und sie müssen von Wissenschaftlern getragen werden, die sich humanistischen Werten in unserer Gesellschaft verpflichtet fühlen.

 
 

 


 

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