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Alexander Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen
Markgraf von Meissen

Alexander Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen (*12. Februar 1953) ist Mitglied des ehemaligen regierenden Hauses Wettin, welches Sachsen von 1089 bis 1918 führte, und Chef des Hauses. Er wurde vom damaligen Chef des Hauses, seinem Onkel Maria Emanuel Markgraf von Meißen, am 26. Mai 1999 adoptiert und bereits zwei Jahre zuvor von ihm als Erbe eingesetzt. Mit dem Tod von Markgraf Maria Emanuel von Meissen am 23. Juli 2012 trat Markgraf Alexander von Meissen die Nachfolge als Oberhaupt des Hauses an.
 

Biographie

Alexander Prinz von Sachsen wurde als ältester Sohn von Dr. jur. Roberto Alexander Prince de Gessaphe und Prinzessin Maria Anna von Sachsen Herzogin von Sachsen in München geboren. Er besuchte die Jesuitenschule „Instituto Patria“ in Mexiko Stadt, das Gymnasium absolvierte er im Jesuiteninternat „Kolleg St. Blasien“ im Schwarzwald. Er studierte Betriebswirtschaft an der Ludwig Maximilians Universität in München und lebte 30 Jahre lang mit seiner Familie in Mexico, wo er geschäftsführender Gesellschafter der apycsa logistics, s.a. de c.v. Logistik Gruppe ist. 1994 studierte er an der Top Management Universität „Instituto Panamericano de Alta Dirección de Empresa“ IPADE in Mexiko City und übernahm anschließend einen ehrenamtlichen Lehrauftrag für fünf Jahre an diesem Institut.

Er ist verheiratet mit Gisela Prinzessin von Bayern (*10. September 1964). Die standesamtliche Trauung fand am 3. April 1987 in Mexico City, die kirchliche am 29. August 1987 in Andechs, in Oberbayern, statt. Gemeinsam haben sie vier Kinder:

  • Georg Philipp Antonius Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen (*24. Mai 1988, in Mexico Stadt)

  • Mauricio
     Gabriel Roberto Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen
     (*14. September 1989, in Mexico Stadt)

  • Paul Clemens Bernard Mansur Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen 
    (*23. März 1993, in Mexico Stadt)

  • Maria Teresita Anna Luise Caroline Lucardis  Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen
     (*7. Juli 1999, in Dresden)

Er ist neben seiner unternehmerischen Tätigkeit in Mexiko in Deutschland als Berater im Bereich der Unternehmensansiedlung deutscher Firmen in Mittel- und Lateinamerika tätig. Darüber hinaus unterstützt er beratend Markterweiterungen und -erschließungen deutscher wie auch europäischer Firmen in Argentinien, Brasilien, Chile, Guatemala, Mexico und den Arabischen Emiraten. Von 2003 bis 2008 war er Berater für internationale, diplomatische und kulturelle Angelegenheiten des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Georg Milbradt, in der sächsischen Staatskanzlei.

 

Chef des Hauses
seit 23. Juli 2012

Am 18. Mai 1997 ernannte Markgraf Maria Emanuel, der selbst kinderlos blieb, mit Markgraf Alexander den Sohn seiner Schwester Prinzessin Maria Anna zum Nachfolger im Amt als Chef des Hauses. Darüber hinaus adoptierte am 26. Mai 1999 Markgraf Maria Emanuel Markgraf Alexander.

Dieser Entscheidung stimmten alle Mitglieder des Hauses Wettin persönlich oder wirksam vertreten zu . Sie entspricht den Vorgaben der Satzung des Vereins Haus Wettin Albertinische Linie von 1922, welche wirksam an die Stelle des vormaligen Hausgesetzes von 1837 getreten ist. Damit steht die Nachfolgeregelung im Einklang sowohl mit dem früheren deutschen Fürstenrecht als auch mit dem geltenden Bürgerlichen Gesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland. (vgl. Die Rolle des Markgrafen als Chef des Hauses)

Mit dem Tod von Markgraf Maria Emanuel von Meissen trat Markgraf Alexander von Meissen an 23. Juli 2012 das Amt als Chef des Hauses Wettin an.

 

Orden und Mitgliedschaften

Alexander Prinz von Sachsen gehört dem Gründerkreis der „Freunde des Grünen Gewölbes e.V.“ an. Er leitet diesen Kreis als Präsident. Zu den Zielen dieser Vereinigung gehört der Erwerb von Kunstgegenständen, um diese als Dauerleihgaben dem Museum zur Verfügung zu stellen. Er ist Präsident und Ordensherr des St. Heinrichs Orden.

Prinz Alexander ist Honorarkonsul des Königreichs Spanien und sieht sein Wirken in einem Ausbau der Kommunikation zwischen Sachsen / Thüringen / Deutschland und Spanien, sowie allen Ländern und Regionen Mittel- und Lateinamerikas, denen er durch seine persönliche Geschichte stark verbunden ist. Er spricht neben seinen beiden Muttersprachen Deutsch und Spanisch fließend Französisch und Englisch. Er ist Mitglied der Academie des Lettres et des Arts in Versailles, Frankreich, und Chevalier de la Confrérie de Tastevin, Beaune, Burgund, Frankreich. Im Jahr 2012 wurde er von Erzherzog Karl als Souverän des Goldenen Vlies in Wien zum Ritter und Träger des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt. 

 

Eltern

Roberto Alexander Prince de Gessaphe (* 30. November 1916, + 13. Dezember 1978 in Mexiko City). Er heiratet am 1. Mai 1952 in Paris

Maria Anna Josefa Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen (* 13. Dezember 1929 in Bad Wörishofen, +13. März 2012 in München)

 

Brüder

Friedrich Wilhelm Prinz von Sachsen-Gessaphe 
(* 5. Oktober 1955 in Mexiko Stadt), Innenarchitekt, Dekorateur und Kunstexperte

Karl August Prinz von Sachsen-Gessaphe (*1. Januar 1958 in Mexiko Stadt), Universitätsprofessor der Jurisprudenz

 

 

 

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